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Canine Scott-Syndrom (CSS)

Das Canine Scott-Syndrom (CSS), auch Thrombozytenfaktor-X-Rezeptormangel oder hämorrhagische Diathese genannt, wird durch einen Defekt der Blutplättchenfunktion verursacht. Die Blutplättchen, auch Thrombozyten genannt, spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung. Die Krankheit wird durch eine rezessive Mutation des Gens ANO6 verursacht.

Mütterliche Abstammung Pferd

Dieses Produkt umfasst die Erstellung eines DNA-Profils des Nachkommen sowie die Verifizierung der mütterlichen Abstammung. Wenn das DNA-Profil der (vermuteten) Mutter nicht verfügbar ist, muss zuvor ein separates DNA-Profil bestellt werden.

Anhand von DNA-Markern wird ein DNA-Profil erstellt. Das Profil jeder Probe wird in einer Datenbank gespeichert und kann als Barcode dargestellt werden, welcher für jedes Individuum einzigartig ist. Dieses DNA-Profil dient der Überprüfung der Abstammung, bei der die genetische Information eines Nachkommen mit der der potenziellen Eltern verglichen wird. Für eine Bestätigung der Abstammung müssen alle genetischen Informationen der Nachkommen auf die Kombination von Mutter und Vater zurückgeführt werden können. In den meisten Fällen liegt die Zuverlässigkeit dieser Analyse bei über 99,5 Prozent.

Degenerativer Myelopathie-Risikomodifikator (DMRM, 5 Varianten)

Die degenerative Myelopathie (DM) bei Hunden ist eine unheilbare, fortschreitende neurodegenerative Erkrankung des Rückenmarks. Neurodegenerative Erkrankungen sind gekennzeichnet durch den fortschreitenden Verlust von Neuronen im zentralen Nervensystem (ZNS), der zu Funktionsbeeinträchtigungen führt. Bei DM ist die betroffene Region das Rückenmark, was zu Ataxie (Koordinationsverlust) und Parese der Hinterbeine führt. DM ähnelt in vielerlei Hinsicht der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) beim Menschen.

Bei Pembroke Welsh Corgi (PWC) wurde ein Risikomodifikator im Kernkörperprotein SP110 gefunden. Wenn dieser Modifikator zusammen mit einer homozygoten SOD1-Mutation (DM Exon 2) vorliegt, kann er das Risiko für die Entwicklung von DM erhöhen und klinische Symptome treten in einem früheren Alter auf.

Die meisten Hunde, die von DM betroffen sind, zeigen ab einem Alter von 9 Jahren erste Anzeichen. Zu diesen Anzeichen gehören verminderte Kraft in den Hinterbeinen, Inkontinenz, Hyporeflexie, Spastik und Ataxie der Beckengliedmaßen. Die Krankheit verschlimmert sich allmählich und führt schließlich zu einer vollständigen Lähmung.

Wenn ein oder mehrere SP110-Risikomodifikatoren (DMRM) für degenerative Myelopathie bei einem Pembroke Welsh Corgi zusammen mit einer SOD1-Mutation vorhanden sind, beginnen die klinischen Symptome wahrscheinlich in einem früheren Alter.

Fellfarbe okulokutaner Albinismus (OCA4-3)

Okulokutaner Albinismus (OCA) ist eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen ein betroffenes Tier wenig bis gar kein Pigment produziert, was zu silbernem / weißem Fell, blassen Augen und erhöhter Lichtempfindlichkeit führt. Die Variante von OCA Typ 4, spezifisch für den Bull Mastiff, wird durch eine rezessive Mutation des Gens SLC45A2 verursacht.

Agouti

Der E-Locus legt fest , ob Eumelanin oder Phäomelanin hergestellt wird, das Agouti-Gen (A-Locus), definiert, wie viel Eumelanin produziert und wie es verteilt wird. Diese Grundfarben werden von den Extension- und Agouti-Genen reguliert. Das Agouti-Gen (A-Locus) steuert die Verteilung des schwarzen Pigments. Die Pigmente können gleichmäßig über den Körper verteilt oder an Punkten am Körper konzentriert sein, z. B. Mähne, Schweif, Innenseite der Ohren. Das Agouti-Gen hat keine Auswirkungen auf Pferde, die homozygot ee für das Extension-Gen sind, da für die Agouti Farbe, schwarzes Pigment vorhanden sein muss. Der Test auf die Fellfarbe Rappe (Agouti, P907) untersucht eine genetische Variante im Agouti-Gen. Im Agouti-Gen können zwei Varianten gefunden werden. Das dominante A-Allel begrenzt die dunkle Pigmentierung auf Schweif, Mähne und Innenseite der Ohren (z. B. bei Braunen oder Buckskins), während das rezessive a-Allel die Verteilung des dunklen Pigments über den ganzen Körper bewirkt. Nur wenn das rezessive a-Allel reinerbig (homozygot) vorliegt, ist das Tier in Abwesenheit weiterer modifizierender Faktoren und unter Vernachlässigung eventueller Blessen vollständig schwarz. Ist zumindest ein A-Allel zugegen, wird das schwarze Pigment auf Mähne, Schweif und Innenseite der Ohren konzentriert. Alle Pferde tragen die genetische Veranlagung, welche die Verteilung des dunklen Pigments steuert, allerdings ist dieses nicht immer äußerlich erkennbar.

Beim Test auf die Agouti-Färbung können die folgenden Ergebnisse gefunden werden, welche auf Grund der bekannten Wechselwirkung zwischen den Loci gemeinsam mit den möglichen Ergebnissen für den Test zur Fuchs-Färbung dargestellt sind:

Ergebnis Agouti

Ergebnis Fuchs

Fellfarbe

Beschreibung

a/a

E/E oder E/e

Schwarz

Nur das rezessive a-Allel wurde gefunden. Das dunkle Pigment ist gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt. Das Pferd ist ein Rappe, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das a-Allel an seine Nachkommen vererben.

a/a

e/e

Fuchs

Nur das rezessive a-Allel wurde gefunden. Das dunkle Pigment ist gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt. Da das Pferd auf Grund des e/e-Genotyps nur Phäomelanin bilden kann, ist das Tier phänotypisch ein Fuchs, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das a-Allel an seine Nachkommen vererben.

A/a

E/E oder E/e

Braun

Das Pferd ist mischerbig für den A-Locus. Das schwarze Pigment ist auf Mähne, Schweif und Ohren konzentriert. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, ist das Tier ein Brauner. Das Pferd kann sowohl das A- als auch das a-Allel an seine Nachkommen vererben.

A/a

e/e

Fuchs

Das Pferd ist mischerbig für den A-Locus. Das schwarze Pigment ist auf Mähne, Schweif und Ohren konzentriert. Da das Pferd auf Grund des e/e-Genotyps nur Phäomelanin bilden kann, ist das Tier phänotypisch ein Fuchs, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann sowohl das A- als auch das a-Allel an seine Nachkommen vererben.

A/A

E/E oder E/e

Braun

Nur das dominante A-Allel wurde gefunden. Das schwarze Pigment ist auf Mähne, Schweif und Ohren konzentriert. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, ist das Tier ein Brauner. Somit können keine Rapp-Fohlen aus Anpaarungen mit diesem Pferd fallen.

A/A

e/e

Fuchs

Nur das dominante A-Allel wurde gefunden. Das schwarze Pigment ist auf Mähne, Schweif und Ohren konzentriert. Da das Pferd auf Grund des e/e-Genotyps nur Phäomelanin bilden kann, ist das Tier phänotypisch ein Fuchs, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Somit können keine Rapp-Fohlen aus Anpaarungen mit diesem Pferd fallen.

Progressive Netzhautatrophie (BBS4-PRA) – Ungarischer Puli

Die progressive Netzhautatrophie (PRA) ist eine große Gruppe von genetischen Erkrankungen, bei denen die Netzhaut im Laufe der Zeit allmählich degeneriert und zu einem fortschreitenden Verlust des Sehvermögens führt. Beim Ungarischen Puli wurde eine Mutation im Gen für das Bardet-Biedl-Syndrom 4 (BBS4) gefunden, die mit der PRA assoziiert ist. Es ist bekannt, dass BBS4 das Bardet-Biedl-Syndrom (BBS) verursacht, welches mit einem PRA-Phänotyp einhergeht.

Abstammungsüberprüfung beim Esel

Dieses Produkt umfasst die Erstellung eines DNA-Profils des Nachkommen sowie die Verifizierung der Abstammung. Wenn ein DNA-Profil der (vermuteten) Eltern nicht verfügbar ist, muss zuvor ein separates DNA-Profil bestellt werden.

Anhand von DNA-Markern wird ein DNA-Profil erstellt. Das Profil jeder Probe wird in einer Datenbank gespeichert und kann als Barcode dargestellt werden, welcher für jedes Individuum einzigartig ist. Dieses DNA-Profil dient der Überprüfung der Abstammung, bei der die genetische Information eines Nachkommen mit der der potenziellen Eltern verglichen wird. Für eine Bestätigung der Abstammung müssen alle genetischen Informationen der Nachkommen auf die Kombination von Mutter und Vater zurückgeführt werden können. In den meisten Fällen liegt die Zuverlässigkeit dieser Analyse bei über 99,5 Prozent.

Angeborene Hypothyreose (2 Varianten) – Katze

Hypothyreose ist eine hormonelle Störung, bei der die Schilddrüse unteraktiv ist, was zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führt. Es sind zwei Mutationen bei Katzen bekannt, die diese hormonelle Störung verursachen. Diese Varianten können bei allen Rassen auftreten und werden beide durch eine rezessive Mutation des Gens TPO verursacht.

Anzeichen einer Hypothyreose bei Katzen können Lethargie/Inaktivität, verminderter Appetit, vermindertes Wachstum, dünner werdendes oder verfilztes Haar, unerklärliche Gewichtszunahme, Verstopfung und eine verminderte Körpertemperatur sein.

Dieses Paket testet auf zwei verschiedene Mutationen im TPO-Gen.

Gliedergürteldystrophie (LGMD) – Boston Terrier 1

Die Gliedergürtel-Muskeldystrophie (LGMD) ist eine heterogene Gruppe von Erkrankungen mit unterschiedlichen Subtypen, die durch Mutationen in verschiedenen Genen verursacht werden, die an der Muskelstruktur und -funktion beteiligt sind. Diese Mutationen können die Produktion essentieller Proteine in den Muskeln stören, was im Laufe der Zeit zu fortschreitender Muskelschwäche und -verschlechterung führt. In ähnlicher Weise ist die Sarkoglykanopathie (SGCD) ein Subtyp der LGMD, der durch Mutationen im SGCD-Gen verursacht wird, das für ein Protein namens Sarkoglykan kodiert.

Diese Variante der Erkrankung, die beim Boston Terrier vorkommt, wird durch eine autosomal-rezessive Mutation des Gens SGCD verursacht.

Adult Onset Neuropathie – AON (Externes Labor)

Die Adult Onset Neuropathie (AON) tritt im Erwachenenalter auf und ist eine rezessive neurologische Erkrankung, die beim Englischen Cocker Spaniel und Field Spaniel vorkommt. Die Krankheit führt bei älteren Hunden zu einem allmählichen Verlust der Koordination und der Kraft der Gliedmaßen. Die Erkrankung wird rezessiv vererbt.

Abstammungsüberprüfung Pferd – Isländer

Dieses Produkt umfasst die Erstellung eines DNA-Profils des Nachkommen sowie die Verifizierung der Abstammung. Wenn ein DNA-Profil der (vermuteten) Eltern nicht verfügbar ist, muss zuvor ein separates DNA-Profil bestellt werden.

Anhand von DNA-Markern wird ein DNA-Profil erstellt. Das Profil jeder Probe wird in einer Datenbank gespeichert und kann als Barcode dargestellt werden, welcher für jedes Individuum einzigartig ist. Dieses DNA-Profil dient der Überprüfung der Abstammung, bei der die genetische Information eines Nachkommen mit der der potenziellen Eltern verglichen wird. Für eine Bestätigung der Abstammung müssen alle genetischen Informationen der Nachkommen auf die Kombination von Mutter und Vater zurückgeführt werden können. In den meisten Fällen liegt die Zuverlässigkeit dieser Analyse bei über 99,5 Prozent.

DNA Probe

Probenmaterial

Zur Untersuchung der DNA eines Tieres können verschiedene Probenmaterialien eingesandt werden. Im Webshop ist bei jedem DNA-Test angegeben, welches Material möglich ist. Die DNA-Analysen bei Hunden, Katzen, Lamas und Alpakas werden in der Regel mit Abstrichen oder Blut vorgenommen. Bei Pferden werden die meisten Analysen unter Verwendung von Haarwurzeln oder Blut vorgenommen. Für Tauben erhalten wir überwiegend Federn.

Die Entnahme der Probe ist ein wichtiges Element für DNA-Tests. Es ist sehr wichtig, diese Anweisungen zu befolgen, um die Chance auf einen erfolgreichen DNA-Test zu maximieren und eine Verunreinigung mit DNA aus anderen Quellen zu vermeiden. Lesen Sie die nachstehenden Anweisungen sorgfältig durch, bevor Sie eine Probenahme durchführen.

Die Proben sollten in einem gepolsterten Umschlag verschickt werden. Bitte legen Sie der Probe einen Ausdruck der Auftragsbestätigung bei, um eine schnelle Bearbeitung zu gewährleisten. Falls Sie die Auftragsbestätigung nicht ausdrucken können, fügen Sie bitte eine separate Notiz mit der Bestellnummer hinzu.

Schicken Sie die Probe mit den Unterlagen an:

Certagen GmbH
Marie-Curie-Strasse 1
D-53359 Rheinbach
Deutschland

Anleitung zur Probennahme mit Schleimhautabstrichen

  • Nach der Bestellung eines DNA-Tests erhalten Sie einen oder mehrere Copan-Abstrichstäbchen. Bitte verwenden Sie nur diese zur Probenahme, andere Arten von Abstrichtupfern werden nicht akzeptiert.
  • Verwenden Sie für jedes Tier einen eigenen Tupfer.
  • Lassen Sie das Tier vor der Probenahme 1 bis 2 Stunden lang nicht fressen und keine Milch trinken. Trinkwasser ist erlaubt.
  • Die Tiere sollten 1 bis 2 Stunden vor Probennahme nicht in direkten Kontakt miteinander kommen.
  • Öffnen Sie vorsichtig die Verpackung des Tupfers. Vermeiden Sie den Kontakt der Tupferspitze mit Ihren Händen oder anderen Oberflächen.
  • Während der Probenahme streichen Sie mit der Bürste des Tupfers mindestens 10 Sekunden lang fest über die Mundschleimhaut und drehen Sie den Tupfer dabei mehrmals, um sicherzustellen, dass sich genügend Zellen auf der Bürste befinden. Der Gentest kann nur durchgeführt werden, wenn ausreichend genetisches Material auf der Bürste vorhanden ist.
  • Schrauben Sie den Verschluss des Röhrchens ab. Seien Sie vorsichtig und vermeiden Sie den Kontakt zwischen der enthaltenen Flüssigkeit und Ihrer Haut. Sollte dies versehentlich passieren, spülen Sie Ihre Haut bitte gründlich mit Wasser ab.
  • Führen Sie den gebrauchten Tupfer in das Röhrchen ein.
  • Brechen Sie den Tupfer an der Sollbruchstelle ab. Setzen Sie den Deckel wieder auf das Röhrchen und verschließen Sie es fest.
  • Bitte beschriften Sie das Röhrchen mindestens mit dem Namen und der Chip- oder Registrierungsnummer des Tieres.

Anleitung zur Probennahme von Haaren

  • Auf Wunsch erhalten Sie Probenbeutel vom Labor. Sie können aber auch einfache Plastik- oder Papiertüten verwenden, z.B. Frischhaltebeutel.
  • Bitte beschriften Sie den Probenbeutel mindestens mit dem Namen und der Chip- bzw. Registrierungsnummer des Tieres.
  • Verwenden Sie einen Beutel pro Tier. Geben Sie nicht die Haare von mehreren Tieren in einen Beutel.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Hände sauber sind, bevor Sie die Haare herausziehen. Dies verhindert eine Kontamination des Materials mit der eigenen DNA oder der DNA anderer Tiere.
  • Die Haare können auch mit einer sauberen Zange herausgezogen werden. Diese Zange muss nach jedem Tier gereinigt werden, um eine Kontamination des Materials zu verhindern.
  • Bei Pferden können Haare aus der Mähne oder dem Schweif gezogen werden.
  • Sammeln Sie mindestens 50 Haare mit Wurzeln pro Tier. Die Haare müssen herausgezogen werden, da die Haarwurzeln der Teil des Haares sind, der die DNA enthält. Abgeschnittenes Haar kann nicht verwendet werden.
  • Legen Sie die Haare in den Probenbeutel.
  • Schließen Sie den Verschluss des Probenbeutels, nachdem die Haare gesammelt wurden.

Anleitung zur Probennahme von Blut

  • Es muss keine spezielle Spritze, Nadel oder Sammelröhrchen verwendet werden. Der Tierarzt kann auf normales Probenmaterial zurückgreifen.
  • Es kann nur EDTA-Blut oder Heparin-Blut verwendet werden.
  • Bitte beschriften Sie das Entnahmeröhrchen mindestens mit dem Namen und der Chip- oder Registrierungsnummer des Tieres.
  • Verwenden Sie ein Sammelröhrchen pro Tier.
  • Nehmen Sie mindestens 1,0 ml Blut pro Tier.
  • Zentrifugieren Sie das Blut nicht, sondern schicken Sie Vollblut in einem geschlossenes Entnahmeröhrchen.

Anleitung zur Probenentnahme von Federn

  • Verwenden Sie vorzugsweise die von CombiBreed/Certagen bereitgestellten Kunststoff-Probenbeutel oder handelsübliche Briefumschläge.
  • Beschriften Sie jeden Probenbeutel deutlich mit Namen und Ring- oder eine andere Registrierungsnummer des Tieres, von dem die Federn entnommen wurden.
  • Nutzen Sie für jedes Tier einen separaten Probenbeutel oder Umschlag. Mischen Sie keine Federn verschiedener Tiere.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie die Federn möglichst frisch ausrupfen. Ausgefallene Federn können nicht für die DNA-Analyse verwendet werden.
  • Waschen Sie Ihre Hände gründlich, bevor Sie Federn sammeln, um eine Kontamination der Probe mit Ihrer eigenen DNA oder DNA anderer Tiere zu verhindern.
  • Es wird empfohlen, Daunenfedern aus der Brust des Vogels zu sammeln.
  • Sammeln Sie mindestens 3-5 Federn pro Vogel. Ziehen Sie die Federn vorsichtig heraus, da der Federschaft die für die Analyse benötigte DNA enthält.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit dem unteren Teil des Federkiels, um das Risiko einer Kontamination mit Fremd-DNA zu vermeiden.
  • Legen Sie die trockenen Federn sofort nach der Entnahme in den Probenbeutel.
  • Stellen Sie sicher, dass der Probenbeutel nach dem Sammeln der Federn sicher verschlossen ist, um eine Kontamination oder den Verlust von Proben zu verhindern.

Cystinurie (Typ B, 3 Varianten) – Katze

Cystinurie ist eine Stoffwechselstörung, die zu einer Ansammlung der Aminosäure Cystein im Urin führt. Diese Ablagerungen können sich zu schmerzhaften Nieren- und Blasensteinen (Urolithen) entwickeln, die weitere gefährliche Komplikationen wie einen behinderten Urinfluss verursachen können, der ein sofortiges medizinisches Eingreifen erfordert. Die Störung kann mit einer speziellen Diät behandelt werden.

Bei Katzen sind drei Mutationen des Gens SLC7A9 bekannt, die Cystinurie vom Typ B verursachen können. Dieses Paket enthält Tests für alle drei Varianten. Die genaue Art der Vererbung ist noch unbekannt, aber es wird angenommen, dass die Mutationen meist rezessiv sind.

Betroffene Katzen können im Alter zwischen einigen Monaten und 5 Jahren beginnen, Urolithen zu entwickeln. Zu den Symptomen einer Harnwegsobstruktion durch solche Urolithen gehören schmerzhaftes und/oder blutiges Wasserlassen, die Passage kleiner Urinmengen und schließlich die Unfähigkeit zu urinieren. Diese Obstruktion ist lebensbedrohlich und erfordert sofortige tierärztliche Hilfe.

Dominant White 1

Eine bestimmte Weißscheckung beim Pferd wird Dominantes Weiß (Dominant White) genannt. Die Ausprägung der Dominant Weiß-Scheckungen ist variabel. Sie reicht von minimaler Sabino-ähnlicher Scheckung bis hin zu komplett weißen Pferden. Die Augenfarbe ist bei Dominant-Weiß-Pferden braun. Bisher wurden über 20 verschiedene Mutationen identifiziert, die mit Weißscheckungen assoziiert sind. Mit Ausnahme von W20 sind die meisten Dominant Weiß-Varianten auf bestimmte Linien begrenzt. Der Test zur Fellfarbe Dominantes Weiß 1 (P591) untersucht eine bestimmte Variante auf dem KIT-Gen, welche W18 genannt wird. Es werden zwei Varianten (Allele) unterschieden. Das W18 Allel ist dominant. Ein oder zwei Kopien des W18-Allels bewirken die Weißscheckung, wobei das Ausmaß nicht vorhergesagt werden kann. Das Allel N ist rezessiv und hat keinen Effekt auf die Fellfarbe.

Bei der Untersuchung zur Fellfarbe Dominantes Weiß 1 können die folgenden Ergebnisse gefunden werden, welche gemeinsam mit den Anlagen für die Grundfarben (Fuchs, und Agouti bzw. Rappe) dargestellt sind:

Ergebnis Dominantes Weiß 1

Ergebnis Fuchs +  Agouti

Fellfarbe

Beschreibung

N/N

e/e + A/A, A/a oder a/a

 

Fuchs

 

Kein Dominantes Weiß. Da das Pferd auf Grund des e/e-Genotyps nur Phäomelanin bilden kann, ist das Tier phänotypisch ein Fuchs, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/N

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun

Kein Dominantes Weiß. Das Tier ist ein Brauner, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/N

E/E oder E/e + a/a

Schwarz

Kein Dominantes Weiß. Das Tier ist ein Rappe, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W18

e/e + A/A, A/a oder a/a

 

Fuchs mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W18

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W18

E/E oder E/e + a/a

Rappe mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

W18/W18

e/e + A/A, A/a oder a/a

Fuchs mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

W18/W18

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

W18/W18

E/E oder E/e + a/a

Rappe mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W18-Allel an seine Nachkommen vererben.

Versand & Lieferung

Bestellstatus

Nachdem Sie sich über “Mein Konto” in Ihr persönliches Konto eingeloggt haben, können Sie jederzeit den Status (Ihrer gekauften Tests) unter “Meine Bestellungen” verfolgen. Wenn die Analyse Ihrer Probe abgeschlossen ist, werden die Ergebnisse unter “Meine Bestellungen” angezeigt. Darüber hinaus werden wir Sie per E-Mail über den Status Ihrer Bestellung(en) auf dem Laufenden halten.

Wiederholung von Analysen

Das Ergebnis “Probenqualität/Sample Quality” kann auf dem Ergebnisbericht angegeben werden. Dies bedeutet, dass die Qualität der Probe unzureichend war und daher kein oder nicht alle Ergebnisse berichtet werden können. Da neue DNA benötigt wird, muss eine neue Probe entnommen werden. Sie erhalten von uns kostenlos ein neues Probenentnahmeset. Die Wiederholungstests werden ohne zusätzliche Kosten durchgeführt.

Versand

Sie müssen nicht zu Hause bleiben, um das Paket zu erhalten, da dieses klein genug ist, um in Ihren Briefkasten zu passen. CombiBreed berechnet 3,95 € (inkl. MwSt.) für den Versand und die Bearbeitung des Auftrages.

Androgen Resistenz Syndrom – AIS 2

Das Androgeninsensitivitätssyndrom (AIS) ist eine genetische Erkrankung, die über das X-Chromosom weitergegeben wird. Sie wird durch eine Mutation im Androgenrezeptor (AR)-Gen verursacht, die verhindert, dass Androgene (männliche Hormone) während der Embryonalentwicklung richtig funktionieren. Daher ist die normale Entwicklung männlicher Merkmale bei Pferden mit männlichen Chromosomen (46XY) gestört. Je nachdem, wie empfindlich die Androgenrezeptoren auf das Hormon reagieren, kann das Aussehen des Pferdes von weiblichen Genitalien bis hin zu männlichen Genitalien variieren, jedoch mit Problemen der Unfruchtbarkeit.

Diese Variante tritt bei Warmblutpferden auf.

Ehlers-Danlos-Syndrom Typ 7 – Dobermann

Das Ehlers-Danlos-Syndrom (EDS) ist eine Gruppe von Bindegewebserkrankungen, die zu einer Hypermobilität der schlaffen Haut und der Gelenke führen. Die in diesem Test analysierte Variante, das Ehlers-Danlos-Syndrom Typ VII (Typ 7, auch Dermatosparaxis genannt), kommt beim Dobermann Pinscher vor und wird durch eine rezessive Mutation des Gens ADAMTS2 verursacht. Ähnliche Varianten der Dermatosparaxis betreffen auch die Alapaha Blue Blood Bulldogge, den Pit Bull Terrier und den Catahoula Leopard Dog.

Dominant White 3

Eine bestimmte Weißscheckung beim Pferd wird Dominantes Weiß (Dominant White) genannt. Die Ausprägung der Dominant Weiß-Scheckungen ist variabel. Sie reicht von minimaler Sabino-ähnlicher Scheckung bis hin zu komplett weißen Pferden. Die Augenfarbe ist bei Dominant-Weiß-Pferden braun. Bisher wurden über 20 verschiedene Mutationen identifiziert, die mit Weißscheckungen assoziiert sind. Mit Ausnahme von W20 sind die meisten Dominant Weiß-Varianten auf bestimmte Linien begrenzt. Der Test zur Fellfarbe Dominantes Weiß 3 (P592) untersucht eine bestimmte Variante auf dem KIT-Gen, welche W20 genannt wird. Es werden zwei Varianten (Allele) unterschieden. Das W20 Allel ist dominant. Eine oder zwei Kopien des W20-Allels haben den gleichen milden Effekt auf das Ausmaß der ausgeprägten Weißscheckung. Es scheint die Ausprägung von Weiß in Kombination mit anderen Genen, die die Weißscheckung beeinflussen, zu erhöhen. Das Allel N ist rezessiv und hat keinen Effekt auf die Fellfarbe.

Bei der Untersuchung zur Fellfarbe Dominantes Weiß 3 können die folgenden Ergebnisse gefunden werden, welche gemeinsam mit den Anlagen für die Grundfarben (Fuchs, und Agouti bzw. Rappe) dargestellt sind:

Ergebnis Dominantes Weiß 3

Ergebnis Fuchs +  Agouti

Fellfarbe

Beschreibung

N/N

e/e + A/A, A/a oder a/a

 

Fuchs

 

Kein Dominantes Weiß. Da das Pferd auf Grund des e/e-Genotyps nur Phäomelanin bilden kann, ist das Tier phänotypisch ein Fuchs, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/N

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun

Kein Dominantes Weiß. Das Tier ist ein Brauner, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/N

E/E oder E/e + a/a

Schwarz

Kein Dominantes Weiß. Das Tier ist ein Rappe, sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen. Das Pferd kann nur das N-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W20

e/e + A/A, A/a oder a/a

 

Fuchs mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W20

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

N/W20

E/E oder E/e + a/a

Rappe mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann entweder das N oder das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

W20/W20

e/e + A/A, A/a oder a/a

Fuchs mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

W20/W20

E/E oder E/e + A/A or A/a

Braun mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

W20/W20

E/E oder E/e + a/a

Rappe mit Dominanter Weißscheckung

Dominante Weißscheckung, eine Kopie des dominanten W18-Allels. Sofern keine anderen modifizierenden Faktoren die Farbe beeinflussen, wird das Pferd in einem gewissen Umfang eine Weißscheckung zeigen. Deren genauer Umfang kann nicht vorhergesagt werden. Das Pferd kann nur das W20-Allel an seine Nachkommen vererben.

Angeborene Hypothyreose mit Kropf (CHG) – Spanischer Wasserhund

Angeborene Hypothyreose mit Kropf (CHG), manchmal nur Hypothyreose genannt, ist ein Mangel der Schilddrüse, der Wachstumsverzögerung und Lethargie verursachen kann. Diese Variante der Krankheit, die beim Spanischen Wasserhund gefunden wurde, wird durch eine rezessive Mutation des TPO-Gens verursacht. Ähnliche Varianten treten beim Rat Terrier und Toy Fox Terrier, beim Tenterfield Terrier und beim French Bulldog auf.

Mukopolysaccharidose IIIa (MPS3a) – Dackel

Mukopolysaccharidose (MPS) ist eine Klasse von Stoffwechselstörungen, die typischerweise schwere neurologische Probleme und andere Entwicklungsprobleme verursachen. Diese Variante der Krankheit, die als Mukopolysaccharidose Typ IIIA (MPS IIIA) oder als Sanfilippo-Syndrom bekannt ist, kommt beim Dackel vor. Die Variante wird durch eine rezessive Mutation des Gens SGSH (manchmal auch HSS genannt) verursacht. Eine eng verwandte Variante findet sich auch beim Neuseeländischen Jagdhund.

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